Fahrradtour am Teltowkanal: Im Dschungel von Lichterfelde

Blick von der Brücke über den Stichkanal auf den Teltowkanal

Blick von der Brücke über den Stichkanal auf den Teltowkanal

Eine hübsche Tour, die auch für Familien geeignet ist, führt am Teltowkanal entlang. Man kann praktisch am gesamten Verlauf des Kanals von Tempelhof bis zum Griebnitzsee entlang fahren, mal besser, mal etwas weniger gut, aber es geht. Auch ohne geländegängige Räder. Ich bin in Lichterfelde, an der Wismarer Straße, eingestiegen. Hier befand sich übrigens ein Außenlager eines KZs – ein Gedenkstein erinnert daran. Man fährt zunächst auf einem asphaltierten Weg zwischen dem Kanal und Kleingärten, später wird der Weg enger und hinter dem Zehlendorfer Stichkanal verengt er sich für eine kurze Strecke gar zu einem Pfad.

Im Dschungel von Lichterfelde

An manchen Passagen sieht es hier aus, als wäre man in einem Dschungel unterwegs. Bäume und Büsche wachsen enge an den Weg heran, es ist still, gelegentlich begegnet einem ein Jogger, Fischreiher sitzen auf alten Holzpfählen und halten nach Beute Ausschau. Von der schönen Holzbrücke über den Stichkanal blickt man auf Wasser, Bäume und Gebüsch – mit etwas Phantasie kann man sich fast am Amazonas wähnen.

Die Holzbrücke über den Zehlendorfer  Stichkanal

Die Holzbrücke über den Zehlendorfer Stichkanal

 

 

 

 

 

 

 

An der Knesebeckbrücke muss man die Fahrräder auf den Zehlendorfer Damm hochtragen, auf der westlichen Brückenseite geht die Fahrt am Kanal entlang dann weiter. Hier ist die Strecke schön asphaltiert, man fährt an Pferdekoppeln und Wiesen vorbei. Bald biegt der Weg vom Wasser ab und man muss sich um das Collegium Augustinum herumschlängeln bis man auf den Thomas-Müntzer-Damm kommt. Man überquert ihn und biegt dahinter in die Fontanestraße ein, um um das Schwimmbad Kleinmachnow herumzufahren. Man fährt dann auf der Karl-Marx-Straße ein Stück nach Süden bis zur Hakeburg. Hier geht die Strecke durch das Gelände um  die Hakeburg weiter, über die Straße Am Hochwald geht es zum Stahndsdorfer Damm und der Stahnsdorfer Schleuse.

Unter der Autobahn durch den Wald

Nun fährt man auf wechselndem Belag am Wasser weiter, unter der Autobahnbrücke hindurch, dahinter wird es ein bisschen unübersichtlich. Ein Anhaltspunkt ist die Straße am Bäkehang, von ihr aus wendet man sich durch den Wald nach Süden Richtung Teltowkanal und bald kommt ein Weg, auf dem man weiterfährt. Am Wasser fährt man weiter nach Kohlhasenbrück und dort bis zur Neuen Kreisstraße. Hier geht es zum S-Bahnhof Griebnitzsee. Am Ziel locken ein Café und ein Biergarten – und die angenehme Aussicht, mit der S-Bahn wieder nach Berlin zurückkehren zu können.

Länge ca. 17 km

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