Fahrradtour: Werkzeug und Ersatzteile

Paar auf Fahrradtour

Fahrradtouren sollen Spaß machen – darum sollte man Flickzeug dabei haben                  p-df

Wer eine Fahrradtour unternimmt, will ja eigentlich vor allem fahren. Doch es kommt vor, dass das plötzlich nicht mehr geht – vor Pannen ist man nie sicher. Meist treten sie ja dann auf, wenn man sie gar nicht brauchen kann, man also mit viel Gepäck beladen, hungrig/durstig, müde und weit weg von einer Werkstatt ist. Ich habe mir angewöhnt, auf Touren, auch kürzere Touren, etwa folgende kleine Helferlein mitzunehmen.

Fahrradtour: Werkzeug und Ersatzteile

Flickzeug darf in keinem Fall fehlen, auch wenn dank pannensicherer Reifen die Plattfüße relativ selten geworden sind. Schmale Rennradreifen sind davon häufiger betroffen als breitere Tourenreifen. Es gibt aber auf den Fitnessbikes, die viele gerne fahren, doch relativ schmale Reifen mit 28 oder 32 Millimetern Breite, die zudem kaum Profil haben – und da setzt sich schon mal gerne eine Steinchen fest und reibt sich durch die Decke. Auch Scherben sind den dünneren Reifen gefährlich. Also: Flickzeug ist ein Essential.

Fahrrad-Flickzeug

 

 

 

 

 

Luftpumpe

Wo Flickzeug ist, darf eine Luftpumpe nicht weit sein. Für die Fahrradtour muss das nicht die große Standpumpe mit Druckmessgerät sein – hier tut es eine kleine, handliche Pumpe auch. Topeak hat viele Modelle im Angebot, andere Hersteller auch. Man sollte nur drauf achten, dass man einen Mindestdruck von fünf, besser sechs Bar damit erzeugen kann. Weniger Druck kann gerade bei beladenen Rädern dazu führen, dass man an der nächsten Borsteinkante schon wieder einen Platten hat. Und die Pumpe muss natürlich auf die Ventile am Rad passen. Die meisten Pumpen passen mehrere Ventilarten – vorher ausprobieren ist aber zu empfehlen.

Mini-Luftpumpe

Eine Mini-Luftpumpe sollte auf verschiedene Ventilarten passen p-df

 

 

 

 

 

Werkzeug

An Werkzeug haben sich die Mini-Tools in den vergangenen Jahren etabliert. Die meisten Modelle haben Imbus-Schlüssel in den üblichen Größen von zwei bis acht Millimetern, manche mit Aufsatz auch mit zehn oder 12 Millimetern dabei.Damit kann man auch lose gewordene Sattel-Klemmschrauben älterer Bauart festziehen. Dann variieren die Angebote in Details. Manche Mini-Tools haben klassische Schraubenzieher, andere Kreuzschlitz-Schraubenzieher, in jüngster Zeit kommen auch Torx-Schraubendreher hinzu. Am besten ist es, man checkt vorher die Schrauben an seinem Fahrrad und wählt sich entsprechend ein Werkzeug aus. Es gibt auch etwas größere Modelle mit Ketten-Nieter – für den (seltenen) fall der Fälle, dass die Kette reißt und man ein Kettenschloss einsetzen muss. Wer länger unterwegs ist, packt vielleicht noch eine Zange ein – man kann ja nie wissen…

Mini-Tool fürs Fahrrad

Praktisch sind Mini-Tools             p-df

 

 

 

 

 

 

 

Ersatzteile

Ich nehme gerne einen Schlauch mit, um einen Plattfuße erst gar nicht flicken zu müssen. Das Loch zu finden dauert ja manchmal länger als die Reparatur. Pessimisten kann man noch Brems- oder Schaltzüge empfehlen, mancher nimmt auch Ersatzspeichen mit (dazu zähle auch ich, auf einer Familientour nach Usedom), und ein Ketteschloss kann nie schaden. Falls die Kette wirklich mal reißen sollte, kann man es ziemlich einfach an Stelle des gerissenen Kettengliedes einsetzen.

Ein Kettenverschlussglied

Kettenverschlussglied

 

 

 

 

 

 

 

 

Was man nicht braucht

Ich hatte einmal auf einer Motorradtour ein Ersatzgetriebe dabei. Das war denn doch zuviel der Vorsorge – das Teil brauchte ich nicht. Stattdessen war dickes Klebeband dann unersätzlich, als der Rahmen brach und geschient werden musste. Klebeband würde ich auch jedem Radler empfehlen. Was man aber nicht braucht, sind Ersatzreifen – es sei denn, es geht ins Karakorum. Wer nur durch Brandenburg radelt, braucht die aber nicht. Bremsklötze sollte man gegebenenfalls vor der Tour erneuern, Schrauben kann man ebenfalls nachziehen.

Eine Fahrradtour nach Ribbeck zum alten Birnbaum

Hochzeitspaar vor dem Schlosshotel in Ribbeck

Hochzeitspaar vor dem Schlosshotel in Ribbeck                                             Foto: Link

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland / Ein Birnbaum in seinem Garten stand…Das Gedicht von Theodor Fontane über den kinderfreundlichen Gutsbesitzer dürfte fast jedes Schulkind kennen. Vielleicht ist das ein Grund, einmal eine Fahrradtour in den Ort circa 50 Kilometer westlich von Berlin zu unternehmen. Ribbeck hat sich richtig herausgeputzt. Es gibt ein hübsches Schloss, eine kleine Kirche (in der gerne Hochzeiten gefeiert werden), Cafés, einen Hofladen und auf dem ehemaligen Gut des Herrn von Ribbeck sind liebevoll Einrichtungen von damals wiederhergestellt worden: die Malschule, ein Klassenzimmer, das Theater, die Ribbecksche Brennerei. Zudem gibt es einen Kinderbauernhof. Also: Gründe genug für einen Familienausflug.

Von Spandau (38 km) oder Nauen nach Ribbeck

Leute mit guter Kondition starten am Bahnhof Spandau und fahren die 38 Kilometer nach Ribbeck, wer es gemütllicher angehen will oder Kinder im Tross hat, fährt mit dem Regionalzug nach Nauen und nimmt von dort die rund 12 Kilometer unter die Räder. In Spandau hält man sich auf der Seegefelder Straße, biegt rechts in die Zeppelinstraße und nach circa 400 Meter links in den Spekteweg. Durch den Grünzug fährt man knapp fünf Kilometer Richtung Falkensee, bis man auf die Spandauer Straße stößt. Hier biegt man links ein und folgt der Straße. Sie ist leider viel befahren, das wird aber besser, wenn man Falkensee hinter sich gelassen hat. Über die Landstraße 201/202 fährt man nach Nauen weiter. Ich war an einem Samstag unterwegs, der Verkehr hielt sich sehr in Grenzen.

Hofladen in Ribbeck

Der kleine Hofladen auf Gut Ribbeck   Foto: Link

Radweg ab Nauen (12 km)

Ab Nauen gibt es dann einen schönen Fahrradweg parallel zur Landstraße über die Dörfer Lietzow und Berge nach Ribbeck. Er ist durchgehend asphaltiert und verläuft durch Felder, zum Teil fährt man sogar im Schatten hoher Bäume. Der Weg endet in Ribbeck, man biegt links ab und ist im Nu auf dem Dorfanger.

Das Dorf Ribbeck

Das Dorf hat sich für seine Besucher in den vergangenen Jahr schön gemacht. Gleich am Dorfanger wartet das kleine Café in der Alten Schule auf den Radler. Bei schönem Wetter sitzt man unter Bäumen im Freien. Im Café Theodor nebenan gibt es neben Kaffee und Kuchen einen Spielplatz, und im ehemaligen Waschhaus ist ein hübscher Hofladen. Ribbecker Birnentorte ist eine Spezialität, neben alten Alltagsgegenständen findet man alle möglichen Produkte rund um die Birne. Einen Besuch wert ist die kleine Dorfkirche. Sie ist bei Hochzeiten sehr beliebt. Schön ist auch der Park rund um das Schloss Ribbeck, dessen Sanierung mit öffentlichen Mitteln im Jahr 2009 abgeschlossen wurde. Im Innern befindet sich ein kleines Museum (3 Euro, tgl. 10–17 Uhr), das an die Geschichte des Hauses im Spiegel der Werke Theodor Fontanes erinnert. Zurück nach Nauen nimmt man den gleichen Weg. Züge nach Berlin verkehren im 30-Minuten-Takt.

Von Spandau nach Ribbeck

Von Spandau nach Ribbeck

Fahrradtour zum Abenteuerpark Potsdam

Reges Treiben herrscht am Wochenende auf dem Kletterpark in Potsdam

Reges Treiben herrscht am Wochenende auf dem Kletterpark in Potsdam    Foto: Link

Der Abenteuerpark in Potsdam ist durchaus einen Besuch wert – ein schöner Hochseilgarten lockt dort, seine Kräfte zu erproben und seine Schwindelfreiheit zu testen. Man kann die Tour als Familienausflug unternehmen, weil man bei Konditionsschwächen den Rückweg ganz bequem mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof Potsdam antreten kann.

Von Wannsee nach Potsdam

Wir fahren vom S-Bahnhof Wannsee durch Wannsee und biegen am Ortsende nach links Richtung Steinstücken und Kohlhasenbrück ab. Wir bleiben auf der Chausseestraße, fahren vorbei am Café Mutter Fourage und biegen an der Kirche am Stölpchensee nach links auf das grobe Kopfsteinpflaster ab. Die Rüttelstrecke ist zum Glück nur kurz. Dann geht es immer geradeaus weiter, durch den Wald, vorbei an der Söhnel Werft und über den Teltowkanal. Nun sind wir schon in Potsdam. Hier folgt noch einmal eine etwa 500 Meter lange Kopfsteinpflasterpassage. Entlang des Gribnitzsees rollen wir weiter, an der ersten Ampelkreuzung biegen wir nach links ab und unterqueren die S-Bahn (Richtung RBB) und fahren dahinter rechts in die Stahnsdorfer Straße ein. Sie mündet in die Benzstraße, diese wiederum unterquert die S-Bahn erneut. Es geht nun durch Babelsberg bis zur nächsten Kreuzung, dort halten wir uns links, unterqueren die Nuthe-Schnellstraße und fahren dahinter rechts rein, bis wir den Bahnhof Potsdam erreicht haben.

Bergauf zum Abenteuerpark in Potsdam

Am Bahnhof fährt man hoch auf die Lange Brücke und wendet sich dort nach halblinks in die Albert-Einstein-Straße. Nun geht es circa 200 Meter steil bergan, doch dann haben wir unser Ziel erreicht. An der Rezeption meldet man sich und wartet auf die Einweisung zum korrekten Gebrauch des Gurts im Kletterpark. Das kann je nach Andrang etwas dauern. Die Mitarbeiter sind engagiert und freundlich.

Rezeption des Abenteuerparks

Rezeption des Abenteuerparks

Der Kletterpark bietet für jeden etwas: Es gibt ganz einfache Parcours – womit jeder erst einmal anfangen muss – und relativ anspruchsvolle. Die Höhen reichen von einem Meter bis 12 Meter, Kinder bis 11 Jahren müssen in Begleitung Erwachsener klettern. Nur auf dem Miniparcours dürfen sie alleine klettern. Eine Attraktion des Parks ist die 120 Meter lange Seilrutsche. Sie kostet allerdings drei Euro extra (was bei dem Eintrittspreis unverständlich ist). Wir absolvierten bei unserem Versuch alle Stufen und müssen sagen: Es gibt halsbrecherischere Klettergärten als den in Potsdam. Er ist herausfordernd, aber nicht übermäßig schwer. Dafür ist er teuer: Für zwei Stunden bezahlen Erwachsene 22 Euro, Kinder unter zwölf Jahren 16 Euro. Für einen Kindergeburtstag muss man schon ein fettes Sparschwein schlachten – Gruppen ab 10 Personen sparen zudem nur einen Euro. Kinder stört das bekanntlich weniger. Für den schmerzhaften Griff ins Portemonnaie gab es jede Menge glückliche Gesichter.

Route zum Abenteuerpark Potsdam Google Maps

Route zum Abenteuerpark Potsdam Google Maps

  • Abenteuerpark Potsdam, Albert-Einstein-Str. 49, 14473 Potsdam, Tel. 0331 / 626 47 83, Mo–So 10–19 Uhr
  • Länge: ca. 10 km
  • Rückfahrt: Entweder nimmt man den gleichen Weg oder die S-Bahn ab Hbf. Potsdam

Fahrradtour nach Caputh

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Auf der Fähre über den Templiner See in Caputh

Caputh am Templiner See ist an diesen heißen Tagen ein schönes Ausflugsziel. Zum einen fährt man einen Großteil der Strecke unter Schatten spendenden Bäumen. Zum anderen kann man in Caputh oder entlang des Sees einen Badestopp einlegen. Und das Strandbad Caputh weckt definitiv Südseeträume!

Start in Wannsee

Wir starten in Wannsee und fahren zur Glienicker Brücke. Wer seine Muskeln trainieren will, der fährt in Wannsee-Mitte rechts in die Pfaueninselchaussee rein und erklimmt den kleinen Hügel. Der weitere Weg führt dann sehr hübsch am Wasser entlang zur Glienicker Brücke. Je früher man unterwegs ist, umso weniger muss man mit Fußgängern rechnen. In Potsdam fährt man zunächst geradeaus und orientiert sich an der Richtung Brandenburg und Werder/H. Falsch machen kann man da eigentlich wenig. Hinter dem Ortsausgang von Potsdam führt ein guter Radweg weiter nach Geltow. Dort folgt man dem Verkehrshinweis nach links Richtung Caputh. Nach circa zwei Kilometern hat man die Fährstelle in Caputh erreicht.

Caputh: Campingplatz, Fährhaus und Seebad

Wer hier ins Wasser springen will, der fährt kurz vor der Fähre nach links Richtung Campingplatz „Himmelreich“.  Dort gibt es einen Zugang zum Wasser. Eigentlich müssen Gäste auf dem Campingplatz Eintritt bezahlen, mit Charme kann man aber auch einen kostenloses Badestopp aushandeln. Wer einen der schönsten Sandstrände um Berlin herum kennenlernen will, der fährt die paar Meter weiter zum Seebad Caputh (Mai-Sept. tgl. 9–18.30 Uhr, Fr+Sa+So 10–20 Uhr). Die Überfahrt mit dem Fahrrad über den Templiner See kostet einen Euro. Dort angekommen, lädt das Fährhaus zu einem Aufenthalt ein (ab 1. März täglich geöffnet). Die Küche ist eher deftig, der Fisch meistens frisch.

Einsteins Sommerhaus und Potsdam

Auf dem Rückweg kommt man am Sommerhaus von Albert Einstein vorbei (April-Okt. Sa/So(Feiertag 10–18 Uhr, Eintritt fünf Euro). Die Rückfahrt Richtung Potsdam führt dann auf einem schönen Radweg am Templiner See entlang, wo es an der einen oder anderen Stelle Wasserzugänge gibt – ideal für eine Erfrischung im See. In Potsdam fährt man auf die Lange Brücke, biegt nach links ab und wendet sich gleich hinter dem Bahnhof nach rechts in die Rudolf-Breitscheid-Straße. Ihr folgt man bis zur Kreuzung, biegt dort nach links ein und fährt unter der Nuhte-Schnellstraße weiter nach Babelsberg. Der Wegweiser „Zehlendorf“ ist hilfreich. Im Babelsberger Zentrum folgt man der Rudolf-Breitscheid-Straße. Bald taucht links der Griebnitzsee auf. Wer nun müde Beine hat, kann hier in die S-Bahn steigen. Alle anderen radeln weiter nach Wannsee, vorbei an der Söhnel Werft, die man links unten am Teltowkanal sieht.

Mutter Fourage in Wannsee

Nach einer kurzen Fahrt durch den Wald kommt man nach Wannsee. Wenn man auf der Schäferstraße und dann der Chausseestraße bleibt – der Hauptweg durch den Ort –, kommt bald auf der linken Seite das sehr schöne Café Mutter Fourage (Mai-Sept. 9–19 Uhr, Okt.-April 10–18 Uhr). Der gepflasterte, blumengeschmückte Innenhof und die angeschlossene Galerie sind einen Besuch wert.  Über die Königstraße sind es dann noch etwa drei Kilometer bis zu unserem Ausgangspunkt.

Länge: ca. 55 km

 

 

Fahrradtour nach Fresdorf

Weinschmiede in Fresdorf

Die Weinschmiede in Fresdorf – ein idyllischer Ort mit kleiner Küche

Heute will ich eine Fahrradtour im Südwesten Berlins empfehlen, sie führt nach Fresdorf. Das eigentlich Schöne daran ist aber nicht die Strecke, obwohl die auch nicht schlecht ist, sondern ein Zwischenstopp in der Weinschmiede in Fresdorf. Also ein Tipp für alle Radler, für die nicht nur der Weg das Ziel ist, sondern denen auch ein Ziel wichtig ist. Es dürfte eher die Gruppe der Genussradler sein.

Weinschmiede Fresdorf

Hinterm Zaun geht es weiter – zum Garten der Gaststätte 

 

Die Weinschmiede in Fresdorf

Die Weinschmiede ist ein kleines Lokal in einem sanierten Wirtschaftsgebäude. Sie ist vor allem bei schönem Wetter zu empfehlen wegen des wunderschönen kleinen Gartens. Er wurde sehr „naturnah“ gestaltet, man sitzt an Holztischen neben Pflanzen und unter Weinranken. Es gibt für kühlere Tage auch innen einen Gastraum. Die Speisekarte ist klein, sie reicht aber für die Stärkung zwischendurch völlig aus und sie ist preiswert. Ein Flammkuchen kostet acht Euro, der Schmalztiegel mit Brot 2,50 Euro, die Latte Macciato 2,50 Euro. Dazu gibt es eine kleine, aber erlesene Weinkarte und diverse Biere.

  • Weinschmiede Fresdorf, Luckenwalder Straße 222, 14552 Fresdorf, geöffnet Fr, Sa, So ab 14 Uhr, Tel. 033205/46795

Der Weg nach Fresdorf

Nach Fresdorf fährt man von Zehlendorf aus Richtung Kleinmachnow, dann nach Stahnsdorf, Güterfelde, Philipsthal, dann Richtung Saarmund und Tremsdorf. In Tremsdorf biegt man nach Fresdorf ab. Hinter einem Schweinemastbetrieb stößt die kleine Verbindungsstraße auf die Hauptstraße in Fresdorf – hier biegt man nach rechts ab und fährt in das Dorf hinein. Nach circa 500 Metern liegt die Weinschmiede kurz vor einer Rechtskurve auf der linken Seite.

Dir Route nach Fresdorf

Dir Route nach Fresdorf

Einfache Strecke: knapp 30 Kilometer. Der Rückweg ist per Bahn ab Michendorf möglich.

Fahrradtour am Teltowkanal: Im Dschungel von Lichterfelde

Blick von der Brücke über den Stichkanal auf den Teltowkanal

Blick von der Brücke über den Stichkanal auf den Teltowkanal

Eine hübsche Tour, die auch für Familien geeignet ist, führt am Teltowkanal entlang. Man kann praktisch am gesamten Verlauf des Kanals von Tempelhof bis zum Griebnitzsee entlang fahren, mal besser, mal etwas weniger gut, aber es geht. Auch ohne geländegängige Räder. Ich bin in Lichterfelde, an der Wismarer Straße, eingestiegen. Hier befand sich übrigens ein Außenlager eines KZs – ein Gedenkstein erinnert daran. Man fährt zunächst auf einem asphaltierten Weg zwischen dem Kanal und Kleingärten, später wird der Weg enger und hinter dem Zehlendorfer Stichkanal verengt er sich für eine kurze Strecke gar zu einem Pfad.

Im Dschungel von Lichterfelde

An manchen Passagen sieht es hier aus, als wäre man in einem Dschungel unterwegs. Bäume und Büsche wachsen enge an den Weg heran, es ist still, gelegentlich begegnet einem ein Jogger, Fischreiher sitzen auf alten Holzpfählen und halten nach Beute Ausschau. Von der schönen Holzbrücke über den Stichkanal blickt man auf Wasser, Bäume und Gebüsch – mit etwas Phantasie kann man sich fast am Amazonas wähnen.

Die Holzbrücke über den Zehlendorfer  Stichkanal

Die Holzbrücke über den Zehlendorfer Stichkanal

 

 

 

 

 

 

 

An der Knesebeckbrücke muss man die Fahrräder auf den Zehlendorfer Damm hochtragen, auf der westlichen Brückenseite geht die Fahrt am Kanal entlang dann weiter. Hier ist die Strecke schön asphaltiert, man fährt an Pferdekoppeln und Wiesen vorbei. Bald biegt der Weg vom Wasser ab und man muss sich um das Collegium Augustinum herumschlängeln bis man auf den Thomas-Müntzer-Damm kommt. Man überquert ihn und biegt dahinter in die Fontanestraße ein, um um das Schwimmbad Kleinmachnow herumzufahren. Man fährt dann auf der Karl-Marx-Straße ein Stück nach Süden bis zur Hakeburg. Hier geht die Strecke durch das Gelände um  die Hakeburg weiter, über die Straße Am Hochwald geht es zum Stahndsdorfer Damm und der Stahnsdorfer Schleuse.

Unter der Autobahn durch den Wald

Nun fährt man auf wechselndem Belag am Wasser weiter, unter der Autobahnbrücke hindurch, dahinter wird es ein bisschen unübersichtlich. Ein Anhaltspunkt ist die Straße am Bäkehang, von ihr aus wendet man sich durch den Wald nach Süden Richtung Teltowkanal und bald kommt ein Weg, auf dem man weiterfährt. Am Wasser fährt man weiter nach Kohlhasenbrück und dort bis zur Neuen Kreisstraße. Hier geht es zum S-Bahnhof Griebnitzsee. Am Ziel locken ein Café und ein Biergarten – und die angenehme Aussicht, mit der S-Bahn wieder nach Berlin zurückkehren zu können.

Länge ca. 17 km

Eine Pilztour

Amelie und Martin fahren zum Pilze sammeln  Foto: Meunier

Amelie und Martin fahren zum Pilzesammeln                      Foto: Meunier

Kürbisse sind doch etwas zu groß, um sie mit dem Fahrrad nach Hause zu transportieren, das haben wir vergangenen Sonntag festgestellt. Bei Pilzen sieht das aber schon anders aus. Die kann man bequem in die Tasche oder den Rucksack packen. Eine Radtour zum Pilzesammeln kann man in diesen Herbsttagen eigentlich überall um Berlin herum unternehmen, der feuchte Waldboden ist voller Pilze. Wir haben auf den Straßen südlich von Berlin Dutzende von Pilzesammlern gesehen, je weiter man aus dem Umland rausfährt, desto weniger Konkurrenten sind unterwegs.

Semlin am Hohennauener See

Die hier vorgeschlagene Tour ist ein Rennrad-Ausflug für Familienväter, die nur schwer den familiären Banden entkommen können. Die Idee: Vater fährt mit dem Rad, die Familie mit dem Auto, auf dem Rückweg kommt das Rennrad aufs Auto-Dach. Am Zielort können alle Pilze sammeln. Die Strecke führt von Spandau nach Semlin am Hohennauener See. Man fährt nach Falkensee und über Brieselang auf der B 5 nach Nauen. Bis Nauen ist der Verkehr meist etwas lebhaft, dahinter wird es ruhiger. Von Nauen geht es Richtung Rathenow weiter. Unbedingt einen kurzen Abstecher Wert ist Ribbeck – die Familie von Ribbeck pflegt auf ihrem Gut die Erinnerung an Theodor Fontanes Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland…“ mit liebenswürdigem Engagement. In Stechow biegt man nach Ferchesar ab, dann geht es erst rechts, dann links und am See entlang Richtung Semlin. Am Golfressort: Kopf einziehen, hier wird mit Golfbällen scharf geschossen.

Das Pilzrevier Semlin

Wir sind keine Pilzkundigen, fanden aber mit Hilfe des Berliner Wochenend-Semliners Martin Keune die richtigen Stellen. Mit Tandem und Rad ging es auf einem schmalen Pfad direkt am See entlang, vorbei an weidenden Pferden und über schmale Holzbrücken. Zur Not geht das auch mit dem Rennrad. Scharf rechts führt der Weg in den Wald. Hier heißt es dann: Augen auf! Wir suchten Maronen und hofften auf Steinpilze, sahen aber erst einmal nichts. Pilzsammler Martin erklärte uns, dass Maronen aussehen wie Kastanien und einen gelblichen Stängel haben. Außerdem haben sie keine Lamellen, sondern Schwämme. Nach 20 Metern fanden wir den ersten Pilz. Hat man einen, hat man bald viele, und wirklich, schnell war das Körbchen voll. Es hätten leicht auch mehrere werden können. In einem Farnenhain sahen wir übrigens die giftigen Knollenblätterpilze. Die Steinplize waren aber wohl schon abgeerntet.

Oma Gisela und Amelie freuen sich über die Pilze  Foto: Meunier

Oma Gisela und Amelie freuen sich über die Pilze Foto: Meunier

Pause im Landgasthof

Nach dem Pilzesammeln kann man sich in Semlin in Guthan’s Gasthof an der Dorfstraße  oder in der Gaststätte Fischerhütte stärken. Beide bieten gediegene bürgerliche Küche. Wer es mondäner liebt, der kehrt im Golf-Ressort Semlin ein.

Länge: ca 60 km

Link zur Karte: http://goo.gl/maps/Y1mTf

Maronenrezept

Die Maronen nur mit dem Messer säubern, nicht waschen. Dann mit Butter, etwas Pfeffer und Salz anbraten, bis sie leicht braun und knusprig sind.

Gaststätten

Guthan’s Gasthof, Dorfstr. 5, 14712 Rathenow/OT. Semlin, Tel. 033 85 / 50 78 51, Di–Do 11–14.30 Uhr und 17–22 Uhr,  Fr, So, Feiertage 11–22Uhr

Fischerhütte Semlin,14712 Rathenow/OT. Semlin,  033 85 / 50 99 03, Mo-Fr 11–23 Uhr, Sa+So ab 8 Uhr

Dinos gucken in der Biosphäre Potsdam

Staunende Kinder in der Dinosaurier-Ausstellung Foto: Kraftstoff

Staunende Kinder in der Dinosaurier-Ausstellung Foto: Kraftstoff

Ob dieser Sommer wirklich noch ein Sommer wird, ist ja nicht so gewiss. Wenn man aber dennoch sommerliche Temperaturen erleben möchte, dann ist ein Besuch des Tropenhauses in der Biosphäre Potsdam gerade richtig. 28 Grad Celsius werden immerhin geboten – das muss die Natur erst einmal übertreffen. Wir starten unsere Familientour am S-Bahnhof Wannsee. Mit etwas Vorbereitung kann man sie zu einem Tagesausflug ausbauen. Die kürzere Variante (16 km) endet am Hauptbahnhof in Potsdam, die längere führt über Babelsberg und Klein Glienicke zurück an den Ausgangspunkt (28 km). Man kann Bälle oder ein Federballspiel mitnehmen und sich im Neuen Garten in Potsdam sportlich betätigen oder auch picknicken. Auf dem Rückweg kann man das Holländische Viertel besuchen und in dem schönen Biergarten des „Bürgershofs“ in Klein-Glienicke Rast machen.

Pfaueninsel und Wirtshaus Moorlake

Am S-Bahnhof Wannsee nehmen wir den Radweg an der Königstraße, fahren an der Schiffsanlegestelle am Wannsee vorbei und biegen nach circa einem Kilometer rechts in die Pfaueninselschaussee ein. Der asphaltierte Weg durch den Wald führt zunächst leicht bergauf. Zur Belohnung geht es wieder bergab, zum „Wirtshaus zur Pfaueninsel“ (Tel. 030 / 805 22 25, Mi–Mo 10–18 Uhr). Wer möchte, kann hier schon eine kleine Pause machen oder dem Fährbetrieb auf die Pfaueninsel zusehen.

Die Sacrower Heilandskirche

Die Sacrower Heilandskirche    Foto: Link

Der Radweg führt weiter am Wasser entlang, bald taucht die 1844 erbaute Sacrower Heilandskirche auf. Sie wurde in 90er-Jahren renoviert. Wie der Bug eines Schiffes ragt sie in Havel hinein – mitten durch sie hindurch verlief hier einst die Mauer. Seit 1990 gehört sie mit der Potsdamer Havellandschaft zum Weltkulturerbe der UNESCO. Vorbei am „Wirtshaus Moorlake“ mit seinem schönen Biergarten, das Preußens König Friedrich Wilhelm IV. 1840 in bayerischem Stil zu Ehren seiner Wittelsbacher Gemahlin Elisabeth errichten ließ, kommen wir zur „Agentenbrücke“, der Glienicker Brücke. Berühmt wurde sie durch Austauschaktionen im Kalten Krieg – etwa als am 12. Februar 1962 der über der UdSSR abgeschossene US-Pilot Francis G. Powers gegen den sowjetischen Top-Spion Rudolf Abel ausgetauscht wurde.

Neuer Garten und Schloss Cecilienhof

Kurz hinter der Brücke biegen wir rechts ab zum „Bugapark“. Am Jungfernsee entlang fahren wir durch den Neuen Garten. Hier können wir die mitgebrachten Spiele auspacken. Man sollte sich im Park an ausgeschilderten Weg halten, sonst drohen Verwarnungen mit Bußgeld. Bald kommen wir an der Rückseite des Cecililenhofes vorbei, dem letzten Schlossbau der Hohenzollern in Preußen und Ort der „Potsdamer Konferenz“ 1945. Am nördlichen Ausgang des Gartens befindet sich die 1791 von Carl Gotthard  Langhans erbaute Meierei.

Wir fahren über die Große Weinmeisterstraße zur Straße Am Pfingstberg und folgen weiter dem kleinen Wegweiser „Bugapark“. Auf der kurzen Kopftseinpflaster-Strecke bergauf steigen wir ab und schieben die Räder. Oben fahren wir geradeaus weiter (nicht nach links), zunächst etwas bergab und dann durch Kleingärten. Wir überqueren die Nedtlitzer Straße und haben die Esplanade vor uns, die uns zur Biosphäre führt.

Überlebensgroße Modelle von Dinosauriern sind in der Ausstellung zu sehen Foto: Kraftstoff

Überlebensgroße Modelle von Dinos Foto: Kraftstoff

Momentan ist die Show „Dinofieber! Als Saurierforscher auf Expedition“ der große Renner. Lebensgroße Modelle von Dinosauriern schauen in der Tropenwelt des Hauses hinter Gräsern hervor, furchterregend brüllen sie durch sie Dschungel und bewegen sich etwas. Das ist nichts für schwache Nerven! Zur Ausstellung gibt es auch aktuelle Mitmach-Angebote (Mo–Fr 9–18, Sa, So Feiertage 9–19 Uhr, Erw. 11,50 Euro, Kinder 4,50/7,80 Euro, http://www.biosphaere-potsdam.de). Der Rundgang mit vielen Stationen, an denen man selbst Beobachtungen anstellen kann, ist gerade für Kinder ein Erlebnis. Gut eine Stunde sollte man dafür einplanen.

Der Rückweg führt uns über die Georg-Hermann-Allee und die Straße An der russischen Kolonie ins Potsdamer Zentrum. Hier können wir uns Cafés oder Restaurants aussuchen, einen Abstecher durchs Holländerviertel machen oder einfach zum Hauptbahnhof weiterfahren und die S-Bahn zurück nach Wannsee nehmen. Wer noch 12 Kilometer dranhägen möchte, fährt links vor dem Bahnhof auf der Friedrich-List-Straße und Alt Nowawes nach Babelsberg. Die Allee nach Glienicke führt auf der Rückseite des Parks von Babelsberg vorbei. Man folgt ihr immer weiter, bis sie sich in einem S-Bogen zum Teltowkanal hin windet. Hinter der Brücke biegen wir nach links ab und fahren zum „Bürgershof“. Der Biergarten lädt zu einer Rast ein, für kleine Kinder gibt es eine große Spielfläche (Mo–Fr ab 12 Uhr, Sa, So, feiertags ab 11 Uhr, http://www.buergershof.de/bier.html).

Der Rückweg wird anfangs etwas unbequem, denn man muss über Kopfsteinpflaster fahren, und das auch noch bergauf. Über die Waldmüllerstraße, die Wannseestraße und Am Böttcherberg nähern wir uns dem Wald. Wer nach Wannsee hineinrollen will, fährt vor bis auf die Königstraße, muss aber meist viel Verkehr in Kauf nehmen. Ruhiger geht es zu, wenn wir über den Roedenbecksteig fahren. Wir fahren am Golf- und Landclub vorbei und gelangen über die Schäferstraße und die Chausseestraße zur Königstraße. Nun ist es nicht mehr weit bis zum S-Bahnhof Wannsee.

Länge: bis Hbf. Potsdam 16 km

Ganze Strecke 28 km

Tour zur Biosphäre nach Potsdam

Tour zur Biosphäre nach Potsdam

Rennradtour nach Oranienburg

Schloss Oranienburg

Schloss Oranienburg und die Havel                                    Foto: Link

Diese Tour mit dem Rennrad führt uns über Spandau nach Oranienburg. Sie verläuft weitgehend auf öffentlichen Straßen, an manchen Stellen gibt es auch gut ausgebaute Radwege. Die Ruhe des südlichen Umlandes von Berlin wird man hier nicht finden, dafür aber manchen interessanten Zwischenstopp. Wir starten an der Kreuzung Clayallee/Hüttenweg und fahren zum Kronprinzessinenweg. Auf der Trainingsstrecke der Berliner Rennradler ist meist viel Betrieb. Durch die Siedlung Eichkamp und über die Heerstraße fahren wir Richtung Spandau. Kurz hinter der Glockenturmstraße müssen wir uns leider die Tortur eines Weges antun, der offiziell als Radweg gilt, in Wahrheit aber eine Balancestrecke für Zweirad-Artisten ist: So eng und gefährlich wie die Passage bis nach Pichelsdorf ist uns schon lange keine Radstrecke mehr in Berlin unter die Räder gekommen. Es verwundert nicht, dass kaum ein Radfahrer diese Rüttelstrecke benutzt.

Zwischenstation Niederneuendorfer See

Durch Spandau hindurch ist die Strecke dann besser. Wir fahren Richtung Altstadt und von dort aus nach Hennigsdorf. Auf der Niederneuendorfer Straße wird der Radweg nach circa einem Kilometer richtig vorbildlich auf der Straße geführt. in Nieder Neuendorf lädt der See zu einer Rast ein. Danach fahren wir weiter Richtung Velten.

Das alte Rathaus von Velten F: Link

Das alte Rathaus von Velten F: Link

 

 

 

 

 

 

 

 

Velten sieht man seine Industrietradition an, man kommt an Gewerbegebieten und Fabriken vorbei, etwa der Zentrale des Eisenbahn-Herstellers Bombardier. Einen Abstecher nach Marwitz wert sind die Hedwig Bollhagen Keramikwerkstätten. Jeden letzten Mittwoch im Monat um 13 Uhr gibt es hier eine Führung (www.hedwig-bollhagen.com). In Velten wenden wir uns Richtung Borgsdorf, kommen an dem hübsch gelegenen Bernsteinsee vorbei, und ein paar Kilometer weiter machen wir kurz Halt an der evangelischen Kirche von Pinnow.

Die Kirche von Pinnow Foto: Link

Die Kirche von Pinnow                         Foto: Link

 

 

 

 

 

 

 

Die kleine, schlichte Kirche wurde 1861 auf einem Vorgängerbau aus dem Jahr 1597 errichtet. Der irdene Taufstein stammt aus dem Jahr 1693. Mit Hilfe des Fördervereins wurde das Gebäude, das 1970 wegen Baufälligkeit geschlossen wurde, seit Mitte der 90er-Jahre saniert. Ganz fertig sind die Arbeiten noch nicht. Im Sommer finden Lesungen und Konzerte statt (www.kirche-pinnow.de).

Wir fahren weiter Richtung Oranienburg und kommen bald zur Brücke über den Oranienburger Kanal. Hier biegen wir nach links ab und folgen dem Radweg nach Oranienburg. Diese sieben Kilometer sind das schönste Stück der gesamten Tour – sie laufen auf einem wunderbar asphaltierten Radweg direkt am Kanal entlang. Man kann den Paddlern zusehen, ab und zu kommt ein Privatboot vorbei, Angler werfen ihre Ruten aus, Spaziergänger gehen auf dem Deich entlang.

Bald erreichen wir Oranienburg. Am zentralen Platz vor dem Schloss tummeln sich an schönen Tagen viele Touristen. In einem der Cafés findet man aber immer einen Platz für eine Pause. Das Schloss gilt als bedeutendster Barockbau der Mark Brandenburg. Die Porzellankammer und die Tapisserien sind einen Besuch wert (Di–So 10–18 Uhr, 6 Euro, Tel. 03301/53 74 37).

Am Oranienburger Kanal Foto: Link

Am Oranienburger Kanal Foto: Link

Zurück fahren wir auf der B 96 Richtung Birkenwerder/Hohen Neuendorf. Hinter Oranienburg kann man einen asphaltierten Radweg im Wald benutzen, man muss allerdings auch auf der Straße fahren. Gestört hat sich daran übrigens auf der ganzen Strecke niemand bis auf den Beifahrer eines Lieferwagens mit Berliner Kennzeichen, der in der Ortsausfahrt Oranienburg laut aus dem Fenster schimpfte. Bald erreicht man die Berliner Stadtgrenze. Unter Bäumen fahren wir durch Reinickendorf und entscheiden uns dann am Waidmannsluster Damm für die S-Bahn – der Stadtverkehr wird uns einfach zu stark.

Länge: ca. 70 km

Oranienburg