- Das E-Mountaibike von Remsdale
- E-Bike der Schweizer Firma Stromer
- Auch Stahlrahmen sind schön. Das zeigte die Radspannerei aus Kreuzberg
- Mächtig: Ein Lastenrad fürs Kleinhandwerk
- Lastenrad für Durstige
- Einzelstück mit Charakter von der DeGinder Cycle Manufactur
Die Kälte konnte die Fahrradfreunde nicht abhalten: Mit rund 13.000 Besuchern am Sonnabend und Sonntag war die dritte Ausgabe der Messe „VELOBerlin“ die bislang am beste besuchte Veranstaltung. Im vergangenen Jahr kamen 9.500 Besucher in die Messehallen unterm Funkturm.
Pedelecs und E-Bikes, Fahrräder mit Elektro-Unterstützung, riefen das meiste Interesse hervor. Gerade ältere Radfahrer interessieren sich für die Antriebshilfe, sie wird aber auch bei Liegerädern und Klapprädern für den „urban commuter“ angeboten. Denn wer mit elektrischer Hilfe ins Büro radelt, kommt weniger verschwitzt an. So könnten E-Bikes auch den Weg zu den jungen, schicken Büromenschen finden.
Dass die Hilfe eines Elektromotors auch von sportlich ambitionierten Mountainbikern angenommen wird, demonstrierte unter anderem die Firma „Remsdale“ aus dem schwäbischen Schorndorf. Sie integrierte erstmals den Akku komplett in den Rahmen, der Motor sitzt in der Radnabe – optisch eine sehr schöne Lösung, die auch Design-Puristen überzeugen dürfte.
Auch die Transporträder aller Art fanden großes Interesse. Das reichte vom Dreirad für den Kindertransport über Einkaufsräder bis hin zu Lastentransportern für das Kleinhandwerk. Der Bereich der mobilen Navigation auf dem Rad spielte eine große Rolle – doch bis man sich per App ans Ziel beamen kann, wird es wohl noch eine Weile dauern. So lange gilt: Treten und sich freuen – ob mit oder ohne E-Motor.