Mavic Open Pro Rennradfelge: Dauertest über 10 000 Kilometer

Mavic Open Pro

Die Mavic Open Pro ist ein Klassiker unter den Rennrad-Laufrädern

Rennradfelgen müssen Anforderungen erfüllen, die einander auszuschließen scheinen: Zum einen sollen sie so leicht wie möglich sein – die Beschleunigung eines Rennrades hängt ganz wesentlich vom Gewicht des Laufrades ab. Zum anderen sollen sie dabei auch so stabil wie irgend möglich sein. Die Anforderung nach geringem Gewicht geht aber leicht zu Lasten der Stabilität. Die Materialentwicklung hat bei Laufrädern für Rennräder zwar Erstaunliches hervorgebracht: Top-Alu-Radsätze wiegen um die 1400 Gramm oder weniger, sie sind ausreichend stabil – doch um die Dauerhaltbarkeit dieser Systemlaufräder ist es oft nicht so gut bestellt. Man vergleiche hierzu den Test im Magazin Tour http://bit.ly/1sRTSG5

Mavic Open Pro – ein Dauerläufer

Nach über 10 000 Kilometern mit dem Klassiker von Mavic, der Open-Pro-Felge, muss ich sagen: die Open Pro kennt solche Probleme nicht. Sie ist doppelt gekreuzt eingespeicht, hat 36 Speichen, die Felge ist geöst. Das Rad ist heute genauso zentriert wie am ersten Tag, zumindest sind für mich als Hobbyradler keine Seiten- oder Höhenschläge zu erkennen.  Das war an meinem Rennrad nicht immer so. Das Systemlaufrad, mit dem es ausgeliefert wurde, hatte auf den ersten 1600 Kilometern vier gebrochene Speichen. Dabei wiege ich nicht übermäßig viel. Die Open Pro hat Schlaglöcher, Absätze im Asphalt oder abgesenkte Gullydeckel und Kopfsteinpflaster ohne Schaden überstanden. Ich fand sie anfangs nicht so schick wie das urpsrüngliche Systemlaufrad. Aber am Ende kommt’s drauf an, dass man auch ankommt. Das lief mit dieser Felge bislang immer klaglos. Die beiden Laufräder wiegen gut 1800 Gramm, sind mit rund 360 Euro noch relativ preiswert, wenn auch keine Schnäppchen.